
Ich habe lange geglaubt, ich müsste jemand anderes werden, um endlich anzukommen.
Selbstführung beginnt nicht mit mehr Disziplin.
Sie beginnt in dem Moment, in dem dein Nervensystem sich sicher genug fühlt, du selbst zu sein.
Schön, dass du hier bist.
Dass du gerade hier liest, sagt mir, dass ein Teil von dir sich in mir wiedererkannt hat. Lass mich dir meine Geschichte erzählen.
Mein Name ist Pauline Pruggmayer –
Über Jahre habe ich nach außen funktioniert – während ich innen nach etwas suchte, das mir niemand geben konnte. Ich trug Verluste, die ich nie verarbeitet hatte. Eine Anspannung, die nie ganz nachließ.
Und dieses leise, ständige Gefühl: So kann es nicht weitergehen.

Ich bin in einer Medizinerfamilie aufgewachsen. In einem Zuhause, in dem Leistung selbstverständlich war – und Schwäche selten Platz hatte.
Schon als Kind habe ich verstanden, ohne dass es je jemand aussprechen musste: Wer funktioniert, wird gesehen. Wer stark ist, ist sicher.
Also habe ich gelernt, stark zu sein. Verantwortung zu tragen, bevor ich alt genug dafür war. Meine eigenen Bedürfnisse leise zu machen, damit ich für andere laut sein konnte.
Und ich war gut darin. Wirklich gut. Vielleicht ist genau das, was am meisten täuscht:
Von außen sah es nach Stärke aus. Innen war es ein feines, ständiges Anhalten.

Ich habe mir ein Leben aufgebaut, das frei und schön aussah – im Außen. Ein „erfolgreiches Business“. Eine Beziehung. Die Möglichkeit, von überall auf der Welt zu arbeiten. Eine Struktur, die funktionierte.
Was damals niemand sah: wie ich mich in einer toxischen Beziehung verloren habe, mich selbst so oft verraten habe – und dass mein Business und ich von etwas getragen wurden, das ich damals noch nicht ganz verstehen konnte: einer Überlebensidentität, die immer weitermachen musste, um sich sicher zu fühlen.
Ich trug Verluste, die ich nie wirklich betrauert hatte. Ich war in Beziehungen, in denen ich mich lieber selbst verloren habe, als die Nähe zu riskieren. Ich lebte mit Dynamiken, die mich unzufrieden und unglücklich machten. Und über allem lag dieser leise Satz, den ich kaum je ausgesprochen habe:
So viel erreicht – und trotzdem nie ganz angekommen.

Lange habe ich geglaubt, ich müsste es nur noch besser verstehen. Noch mehr reflektieren. Disziplinierter sein. Noch ein Buch, noch ein Coach, noch eine Antwort.
Und ich habe verstanden – woher meine Muster kamen, warum ich so reagierte, was meine Geschichte mit mir gemacht hatte. Aber mein Körper blieb angespannt.
Bis er irgendwann eine Entscheidung traf, die ich nicht mehr übergehen konnte. Er hörte auf mitzumachen.
Das war kein dramatischer Zusammenbruch vor Publikum. Es war leiser. Und gerade deshalb so deutlich. Mein Körper wurde laut, wo ich jahrelang nur meinen Kopf gehört hatte.
Und zum ersten Mal hatte ich keine andere Möglichkeit, als zuzuhören.
Erkennst du dich wieder?
Schreib mir
In dieser Zeit habe ich begriffen, was meine Arbeit heute trägt: Verstehen allein verändert nichts in der Tiefe.
So vieles in uns wird gesteuert von alten Erfahrungen und Mustern – oft, ohne dass wir es merken. Wir glauben, wir entscheiden frei, während unser Nervensystem längst im alten Modus reagiert.
Die wirkliche Veränderung begann erst dort, wo ich aufgehört habe, mein Mindset optimieren zu wollen, und angefangen habe, mit der Biologie meines Nervensystems zu arbeiten. Nicht als Technik. Sondern als gelebte Erfahrung.
Ich habe gelernt, meinen Körper nicht länger zu überwinden, sondern ihm zuzuhören – ihn als das zu nehmen, was er ist: der ehrlichste Kompass, den wir haben. Mindset und Wachstum gehören dazu.
Aber sie tragen erst wirklich, wenn der Körper mitgeht – und vor allem, wenn der Körper sicher ist.
Ich glaube nicht, dass unsere Prägungen uns definieren. Ich glaube, dass unsere Beziehung zu ihnen es tut.
Ich glaube daran, dass wir uns von innen heraus selbst heilen können. Und ich glaube daran, dass vieles, von dem wir glauben, es gehöre zu uns, veränderbar ist.
Ich glaube, dass echte Veränderung nicht durch Druck entsteht – sondern durch Sicherheit. Im Körper. In Beziehung. In sich selbst.
Wir kommen mit dem Verstand nur bis zu einem gewissen Punkt – von da an darf der Körper gehört und die Emotionen gefühlt werden.
Ich fühle mich sehr wohl mit dir und fühle mich verstanden. Ich sehe meine Sensitivität als Stärke — und viel bewusster. Ich bin bereit, einige Themen loszulassen und anzuschauen.
Heute begleite ich Frauen, die mir oft sehr ähnlich sind. Frauen, die schon früh Verantwortung übernehmen und stark sein mussten. Frauen, die viel erreicht und viel an sich gearbeitet haben. Therapie, Coaching, Weiterbildungen – sie kennen ihre Muster, sie können sie erklären. Und trotzdem bleibt im Körper ein Grundton von Anspannung.
Was die meisten von ihnen gemeinsam haben: Sie haben sich nie wirklich erlaubt, zusammenzubrechen. Nie erlaubt, kurz nicht zu funktionieren. Nie erlaubt, gehalten zu werden, statt selbst zu halten.
Genau dort beginnt meine Arbeit. Ich halte den Raum, in dem dein System langsamer werden darf. Einen Raum, in dem nichts erreicht werden muss. In dem dein Körper wieder beginnen kann zu vertrauen – dass Freude, Weichheit und Erfolg keine Gefahr sind, sondern deine größte Kraft.
Ich arbeite nicht mit Methoden. Ich arbeite mit Präsenz. Mit Resonanz – und der Intelligenz deines Körpers.
Bereit, die Sprache deines Körpers zu verstehen?
Wenn du spürst, dass dein nächstes Level nicht durch mehr Wissen entsteht, sondern durch mehr somatische Kapazität – dann freue ich mich darauf, dich kennenzulernen.
Lass uns sprechenSchreib mir, was dich bewegt – ich lese jede Nachricht selbst und antworte persönlich.